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   begann mit der ``International Conference of Laserspectroscopy``, einer wichtigen Physikertagung, die in diesem Jahr in der zweiten Juniwoche des Jahres 1995 auf der Insel Capri gehalten wurde: idyllisch, heiß, anregend. Am Sonntag Abend vor dem ersten Konferenztag hatten sich die geladenen Gäste zu der Welcome-Party eingefunden. Die anwesenden Physiker genossen in Ruhe ihren Drink. Bald gab es jedoch einige Aufregungen um verschiedenste Gerüchte und vporto3age Andeutungen, die auf eine physikalische Sensation hinwiesen. Angeblich waren bei der Abbildung einer kalten Atomwolke unterhalb einer bestimmten Temperatur merkwürdige Erscheinungen beobachtet worden; es gingen Gerüchte über eine bimodale und anisotrope Geschwindigkeitsverteilung um – mit diesen Begriffen hatten selbst einige Anwesende Schwierigkeiten bezüglich der Bedeutung. Mit umso höherer Spannung erwartete man somit den Montag Morgen. Als Eric Cornell  über die  Ergebnisse der Forschungsgruppe an der Universität in Boulder berichtete, war die Überraschung und Bewunderung groß: sie hatten es geschafft, das 1924 von Bose und Einstein vorhergesagte Phänomen, die Bose-Einstein Kondensation, experimentell zu erzeugen. Dies war für viele verblüffend: hatten doch die meisten Wissenschaftler an der Realisierung dieser neuen Materieart gezweifelt. In den folgenden zwei Jahren sind auf diesem Gebiet von der Gruppe in Boulder und in der von Wolfgang Ketterle am MIT, die ebenso im September 1995 dieses Phänomen nachwies, phantastische Experimente gelungen. Da bekommen die Physiker das Gefühl, jetzt geht es erst richtig caprilos!

 

 

 

 

 

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